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Reformer Pilates oder Mattenpilates – was passt besser?

23. Juni
2 Min. Lesezeit

Pilates und Yoga werden oft in einen Topf geworfen – beide finden auf der Matte statt, beide setzen auf kontrolliedliche Welten. Diese Frage kommt ziemlich oft – und ehrlich gesagt: Beide Varianten haben ihren Platz. Es geht weniger darum, was „besser“ ist, sondern was gerade besser zu dir passt.

Beides ist Pilates. Nur die Art, wie gearbeitet wird, ist unterschiedlich. b




Yoga ist mehrere Tausend Jahre alt und stammt aus Indien. Es verbindet körperliche Übungen (Asanas) mit Atemtechniken und Meditation. Im Zentrum steht oft eine spirituelle oder geistige Dimension – die Einheit von Körper, Geist und Atem. Je nach Stil kann Yoga sehr ruhig und meditativ oder kraftvoll und dynamisch sein.


Pilates dagegen wurde erst im 20. Jahrhundert von Joseph Pilates entwickelt. Es ist ein gezieltes Körpertraining mit klarem Fokus auf die Rumpfmuskulatur – das sogenannte „Powerhouse". Pilates ist weniger spirituell und mehr funktional: Es geht um Kraft, Stabilität, Haltung und kontrollierte Bewegung. Viele Übungen zielen auf den Core, also Bauch, Rücken und Beckenboden.


Ein weiterer Unterschied liegt in der Atmung. Im Yoga atmet man meist tief in den Bauch. Im Pilates wird seitlich in den Brustkorb geatmet, um die Bauchmuskeln während der Übung angespannt zu halten.


Auch die Ausrüstung unterscheidet sich. Yoga kommt meist mit Matte aus. Pilates kennt zusätzlich Geräte wie den Reformer, einen Schlitten mit Federwiderstand.


Welches ist das Richtige für dich?

Wenn du Entspannung, Beweglichkeit und eine geistige Komponente suchst, ist Yoga oft die bessere Wahl. Wenn du gezielt deine Körpermitte stärken, deine Haltung verbessern und Rückenschmerzen vorbeugen willst, ist Pilates ideal. Viele Menschen praktizieren beides – die Kombination ergänzt sich hervorragend.


Probier am besten beide aus und spüre, was sich für dich richtig anfühlt.

 
 
 

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